Sicherheitsstandards für Quads

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In den USA sind Quads nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen beliebt.
Foto: Auto-Reporter/SVIA

USA wollen Sicherheitsstandards für Quads festlegen

Angesichts einer Schwemme von gefährlichen Billigimporten aus China wollen die USA gesetzliche Sicherheitsstandards für Quads festlegen. Das Speciality Vehicle Institute of America (SVIA) begrüßt die Pläne des Senats für einheitliche Regeln und drängt auf eine rasche Verabschiedung des „All-Terrain Vehicle Standards und Compliance Act“ durch den Kongress.

Quads – auch All-Terrain Verhicles (ATV) genannt – sind in den USA besonders populär. Die Zahl neuer Modelle aus China und anderen Billigländern hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Ihr Marktanteil liegt in den USA mittlerweile bei nahezu 30 Prozent. Sie erfüllen in der Regel aber nicht einmal minimale Sicherheitsanforderungen.

2006 hatte das SVIA vier Quads aus China für Jugendliche unter 16 Jahren unter die Lupe genommen. Bei drei der ATVs waren derart eklatante Sicherheitsmängel festgestellt worden, dass sie eigentlich hätten sofort vom Markt genommen werden müssen. Die amerikanische Produktsicherheitskommission CPSC hat im Mai 2007 für eines der getesteten Fahrzeuge eine freiwillige Rückrufaktion erreicht.

Das neue Gesetz sieht nicht nur Produktstandards vor. So sollen die Hersteller zum Beispiel auch verpflichtet werden, Kunden beim Kauf eines Quads ein kostenloses Sicherheitstraining anzubieten.

Das Speciality Vehicle Institute of America bemüht sich seit 1983 um die Sicherheit und den verantwortungsvollen Umgang mit ATVs. Dazu gehören Fahrtrainingsangebote, Öffentlichkeitskampagnen und Gesetzesvorschläge. Die gemeinnützige Einrichtung wird von den wichtigsten Quad-Herstellern unterstützt. Dazu zählen unter anderem Arctic Cat, Polaris, Kymco, KTM und John Deere sowie Honda, Suzuki, Kawasaki und Yamaha. (ar/jri)

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